In der Nacht vom 19. auf den 20. Januar 2026 waren über dem Märkischen Viertel Polarlichter zu sehen. Das letzte vergleichbare Ereignis, über das wir hier berichtet haben, liegt bereits mehr als ein Jahr zurück. Umso auffälliger war, dass sich in dieser Nacht mehrere Menschen aus dem Viertel meldeten und ähnliche Lichtstrukturen am Himmel beschrieben.
Leserfotos aus der Nacht:





















Polarlichter entstehen, wenn geladene Teilchen von der Sonne auf das Magnetfeld der Erde treffen. Bei erhöhter Sonnenaktivität wird das Magnetfeld stärker gestört, und die Lichterscheinungen können weiter südlich sichtbar werden als sonst. In Berlin kommt dazu ein weiterer Faktor. Durch Straßenbeleuchtung und aufgehellten Himmel wirken die Farben oft weniger kräftig. Kameras und längere Belichtungszeiten machen das Phänomen deshalb häufig klarer sichtbar als ein kurzer Blick nach oben.
Polarlicht Wahrscheinlichkeit online prüfen
Es gibt Online Dienste, die aktuelle Daten zur Sonnenaktivität und eine Polarlicht Wahrscheinlichkeit anzeigen. Dort lässt sich grob einschätzen, ob in den kommenden Nächten Sichtungen in Deutschland möglich sein könnten. Solche Werte helfen bei der Orientierung, ersetzen aber keine Beobachtung vor Ort, weil Wolken, Lichtverschmutzung und der genaue Verlauf der geomagnetischen Aktivität stark mitentscheiden.
Wenn mehrere Menschen im Viertel unabhängig voneinander ähnliche Beobachtungen machen, entsteht aus Einzelmomenten ein belastbarer Eindruck. Genau dafür sind solche Leserfotos hilfreich.