Der ungewöhnlich dichte Nebel im Märkischen Viertel am heutigen Morgen des 1. Aprils hat offenbar eine überraschende Ursache. Wie aus Anwohnerkreisen zu hören ist, soll es sich nicht um ein Wetterphänomen handeln, sondern um einen technischen Test.
Demnach wird im Auftrag des Bezirks seit den frühen Morgenstunden ein neues System zur „optischen Verkehrsberuhigung“ erprobt. Ziel sei es, den Durchgangsverkehr im Viertel zu reduzieren, indem Straßen schlicht nicht mehr vollständig sichtbar sind.
Ein provisorischer Nebelgenerator soll entlang des Wilhelmsruher Damms und rund um den Senftenberger Ring installiert worden sein. Erste Ergebnisse gelten als vielversprechend. Autofahrende bewegen sich langsamer, Abkürzungen werden kaum noch genutzt und selbst ortskundige Menschen überlegen zweimal, welchen Weg sie nehmen.
Aus dem Umfeld der Planung heißt es, bei Erfolg könne das System dauerhaft eingesetzt werden. Diskutiert wird bereits, den Nebel gezielt zu Stoßzeiten zu verstärken und an Wochenenden wieder abzuschalten.
Eine offizielle Bestätigung gibt es bisher nicht. Ebenso unklar ist, wie lange der aktuelle Test noch andauert.
