Am Freitag, 27. Februar 2026 und am Samstag, 28. Februar 2026, wird es in Berlin zu einem umfassenden Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr kommen. Die Gewerkschaft Verdi hat bundesweit zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. In Berlin betrifft das vor allem die BVG.
Nach Angaben der Verkehrsinformationszentrale stehen Straßenbahnen, U-Bahnen sowie die meisten Busse der BVG von Freitag, 27. Februar, 3:00 Uhr, bis Sonntag, 1. März, 3:00 Uhr, still. Auch davor und danach kann es vereinzelt zu Ausfällen kommen.
Nicht betroffen sind die S Bahn Berlin und der Regionalverkehr. Sie fahren nach regulärem Fahrplan. Auch die Ersatzbusse der S Bahn für laufende Baumaßnahmen sind im Einsatz.
Einige Buslinien, die im Auftrag der BVG von anderen Unternehmen betrieben werden, sollen ebenfalls fahren. Dazu gehören die Linien Das gilt für folgende Linien: 106, 114, 118, 124, 133, 175, 184, 204, 234, 275, 316, 318, 326, 161, 363, N12, N23, N35, N39, N53, N61, N69, N84, N91, N95, N97. Fahrgäste sollten vor Fahrtantritt in der BVG App oder auf der Website der BVG prüfen, ob ihre Verbindung in der Echtzeitinformation angezeigt wird.
Für Fahrten zum Flughafen BER gilt: Busverbindungen der BVG und der RVS sind vom Streik betroffen. Alternativen sind der Flughafenexpress FEX, die S Bahn sowie Regionalzüge.
Die Verkehrsinformationszentrale rechnet mit deutlich mehr Autoverkehr in Berlin. Besonders auf den Stadtautobahnen und an bekannten Engpässen kann es zu längeren Fahrzeiten kommen. Genannt werden unter anderem das Dreieck Charlottenburg, das Dreieck Funkturm, die Anschlussstelle Detmolder Straße, das Dreieck Neukölln sowie die A115 im Bereich Kreuz Zehlendorf. Auch auf Bundesstraßen wie der B96 oder B158 wird mit zusätzlichem Verkehr gerechnet.
Für das Märkische Viertel bedeutet das vor allem Einschränkungen bei den Buslinien der BVG und bei der Anbindung an die U-Bahn. Wer auf die U8 oder auf Straßenbahnverbindungen in Richtung Wedding oder Mitte angewiesen ist, sollte alternative Wege prüfen oder mehr Zeit einplanen. Die S Bahn ab Wittenau bleibt eine wichtige Verbindung in die Innenstadt.
Die Verkehrsinformationszentrale empfiehlt, Fahrten im Voraus zu planen, wenn möglich ins Homeoffice zu wechseln oder auf Fahrrad, Sharing Angebote oder Fahrgemeinschaften auszuweichen. Gemeint ist damit vor allem der Montag nach dem Streik, also der 2. März 2026, da auch dann noch mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist.
Weitere Informationen und aktuelle Hinweise veröffentlicht die BVG auf ihrer Website. Eine Übersicht zum Streik findet du hier:
https://viz.berlin.de/aktuelle-meldungen/bvg-streik/
Für viele im Viertel wird das Wochenende organisatorisch aufwendiger. Wer Termine hat oder zur Arbeit muss, sollte die nächsten Tage im Blick behalten und Verbindungen vorab prüfen.
