Man, begegnet ihnen täglich. Oft nur kurz an der Haltestelle, manchmal im Vorbeifahren, manchmal aus dem eigenen Auto heraus. Busfahrer der BVG bewegen große Fahrzeuge durch enge Straßen, Baustellen, parkende Autos und unvorhersehbare Situationen. Was für viele nur ein kurzer Abschnitt im Alltag ist, ist für sie der ganze Arbeitstag.
Die Bilder zeigen Situationen, die hier niemandem fremd sind. Ein Bus, der wendet. Einer, der wegen Falschparkern nicht weiterkommt. Ein Bus, der durch einen umgestürzten Baum gestoppt wird. Ein anderer, der sich vorsichtig an einer Baustelle vorbeischiebt. Dazu normale Fahrten, innen wie außen. Nichts Außergewöhnliches und gerade deshalb bezeichnend.
Busfahrer tragen Verantwortung für viele Menschen gleichzeitig. Sie müssen pünktlich sein und gleichzeitig vorsichtig. Freundlich bleiben und trotzdem durchsetzungsfähig. Hupen, wenn es nötig ist, auch wenn das nicht immer gut ankommt. Entscheidungen treffen in Sekunden, oft unter Beobachtung, manchmal unter Druck.
Kritik am Verhalten einzelner Fahrer gibt es immer wieder. Manche empfinden das Hupen als zu schnell, den Ton als zu laut und hart. Diese Wahrnehmung gehört dazu und sollte benannt werden. Gleichzeitig lohnt ein Blick auf die Gesamtlage. Wer acht Stunden am Tag mit einem großen Bus durch Berlin fährt, bewegt sich permanent im Spannungsfeld zwischen Verkehrsregeln, Zeitplan und menschlichem Verhalten.
Der Busverkehr hält Berlin und unser Märkisches Viertel zusammen. Er bringt Kinder zur Schule, ältere Menschen zum Einkaufen, Berufstätige zur Arbeit und viele wieder nach Hause. Diese Leistung wird oft erst sichtbar, wenn es nicht läuft.









Vielleicht ist ein solcher Beitrag kein großes Thema. Aber er erinnert daran, dass hinter jedem Bus ein Mensch sitzt, der seinen Job macht, damit der Alltag im Märkischen Viertel funktioniert. Ruhig, oft unbemerkt und mit einer Geduld, die man von außen leicht unterschätzt.