wetterwarnung

Heute, am 20. Juni 2026, passt der Blick zurück ziemlich gut zum Blick aus dem Fenster. Für Berlin gilt eine Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes. Am Nachmittag sind kurze Regenschauer möglich, dazu bleibt es heiß. Für Berlin und Brandenburg beschreibt der DWD außerdem eine Wetterlage mit kräftigen Schauern oder Gewittern, örtlich auch mit Starkregen in kurzer Zeit. (Wettergefahren)

Das ist genau die Mischung, die im Märkischen Viertel manchmal besondere Wege entstehen lässt. Erst steht die Hitze zwischen den Häusern. Dann kommt der Regen. Und wenn in kurzer Zeit viel Wasser fällt, suchen sich Pfützen ihre eigenen Plätze. Zum Beispiel in den kleinen Durchfahrten unter den Häusern am Senftenberger Ring und an der Treuenbrietzener Straße.

Dort führen die Wege leicht hinunter und wieder hinauf. Eigentlich sind sie praktisch, auch für Rettungswagen, die in die Höfe gelangen müssen. Bei Starkregen können sie aber kurzzeitig zu Sammelstellen für Regenwasser werden. Genau so war es im Sommer 2017.

Damals hatten sich nach einem kräftigen Regenfall Pfützen gebildet, die man nicht mehr nebenbei übersah. Man konnte außen herum fahren/gehen. Oder man konnte das machen, was die Person im Video damals gemacht hat.

Er fuhr mit dem Fahrrad durch.

Ob das eine gute Entscheidung war, lässt sich unterschiedlich bewerten.

Der Rückblick aus dem Sommer 2017 passt deshalb auch zu heute. Bei Hitze und möglichen Schauern lohnt sich der Blick auf Wetterwarnungen, auf volle Gullys, auf tiefer liegende Wege und auf die Frage, ob man wirklich durch jede Pfütze fahren muss.

Manchmal lautet die vernünftige Antwort nein. Manchmal fährt trotzdem jemand durch und dann hat das Märkische Viertel wieder eine kleine Geschichte mehr.

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