buslinie eichhorster weg

Im Märkischen Viertel und in den angrenzenden Teilen von Reinickendorf gibt es Straßen, auf denen viele Menschen täglich unterwegs sind. Einige Abschnitte sind gut mit Buslinien angebunden. Andere liegen zwischen bestehenden Linien, ohne dass dort direkt ein Bus fährt.

Eine Lesermeldung hat uns auf eine mögliche Lücke aufmerksam gemacht. Es geht nicht um eine fertige Forderung und auch nicht um eine konkrete Planung. Es geht um eine Frage an dich. Fehlt auf dieser Strecke eine Busverbindung?

Wir zeigen die Strecke hier in diesem Video, damit besser nachvollziehbar ist, welcher Verlauf gemeint ist. Vielleicht ist die Idee gar nicht umsetzbar. Vielleicht zeigt sich aber auch, dass diese Frage schon länger bei Menschen in Reinickendorf eine Rolle spielt.

Gemeint ist eine Verbindung, die an der Rathauspromenade beginnen könnte, dort, wo heute bereits Busse wie der 220er und der 322er fahren. Von dort würde die Strecke weiter in Richtung Am Nordgraben und Oranienburger Straße führen. Danach ginge es weiter über Am Nordgraben, vorbei an der Roedernallee und weiter bis zur Schorfheidestraße.

Von dort führt die gedachte Strecke entlang der Schorfheidestraße, vorbei an Bereichen wie Dannenwalder Weg, Drebkauer Straße, Sallgaster Straße, Lieberoser Straße und Markendorfer Straße. Anschließend ginge es weiter bis zur Kreuzung Schorfheidestraße und Wilhelmsruher Damm. Von dort würde die Linie geradeaus in den Eichhorster Weg führen.

Gerade dieser Abschnitt wurde uns schon öfter genannt. Zwischen Wilhelmsruher Damm und dem Bereich Eichhorster Weg, Wittenauer Straße gibt es längere Wege bis zur nächsten Bushaltestelle. Für Menschen, die gut zu Fuß sind, ist das machbar. Für andere kann es im Alltag eine spürbare Hürde sein. Das betrifft besonders ältere Menschen, Menschen mit Einkaufstaschen, Rollator, Kinderwagen oder eingeschränkter Mobilität.

Weitergedacht würde die Strecke über die Wittenauer Straße führen. Dort gibt es bereits Busverkehr, unter anderem durch die Linie 120. Danach würde sie in den Öschelbronner Weg abbiegen. Auch dort stellt sich die Frage, ob die Anbindung für alle ausreichend ist. Über die Schluchseestraße und den Zabel-Krüger-Damm würde die Strecke weiter nach Lübars führen. Im Bereich Am Vierrutenberg gibt es bereits Anschluss an die Linie 222.

Von dort könnte die gedachte Linie über Am Vierrutenberg, Am Freibad, Seebadstraße und Alt-Hermsdorf weiter nach Hermsdorf führen. Über Almutstraße, Berliner Straße, Tegeler Straße, Schulzendorfer Straße und Heinsestraße wäre auch ein Anschluss in Richtung Hermsdorfer Damm denkbar.

Die abgefahrene Strecke beträgt nach unserer Messung etwa 8,6 Kilometer. Auf einzelnen Abschnitten fahren bereits Busse. Auf anderen Teilen gibt es längere Bereiche ohne direkte Buslinie. Genau deshalb möchten wir die Frage nicht am Schreibtisch beantworten, sondern an die Menschen weitergeben, die dort wohnen, arbeiten, einkaufen oder regelmäßig unterwegs sind.

Hättest du auf dieser Strecke schon einmal einen Bus gebraucht? Kennst du jemanden, für den eine solche Verbindung hilfreich wäre? Oder siehst du Gründe, warum eine zusätzliche Buslinie dort nicht sinnvoll wäre?

Uns geht es nicht darum, jemandem etwas vorzuschreiben. Eine neue Buslinie verändert immer auch Straßenräume, Haltebereiche und Verkehrsabläufe. Deshalb gehört zu so einer Frage mehr als nur eine Linie auf einer Karte. Es geht um Wege im Alltag, um Erreichbarkeit und darum, ob eine Lücke im Netz tatsächlich von vielen Menschen so empfunden wird.

Schreib uns gern, wie du die Strecke einschätzt.

ByLux

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