Seit Kurzem unterstütze ich Rolf das Projekt Viertelreporter im Märkischen Viertel. Ich beschäftige mich mit künstlicher Intelligenz und möchte anderen Menschen zeigen, wie sie KI im Alltag nutzen können. Besonders wichtig ist mir dabei, dass man KI nicht einfach blind vertraut, aber auch keine Angst vor ihr haben muss.
In vielen Berichten über künstliche Intelligenz geht es vor allem um Risiken, Fehler und falsche Antworten. Diese Punkte sind wichtig. Trotzdem entsteht schnell der Eindruck, KI sei vor allem gefährlich, unzuverlässig oder für normale Menschen kaum zu verstehen.
Ich sehe das anders. Für mich hängt viel davon ab, wie man mit der KI spricht. Wer eine Frage klar stellt, nachhakt und die Antwort prüft, kann KI als Hilfe nutzen. Nicht als Ersatz für eigenes Denken, sondern als Werkzeug.
KI nutzen ist gut. KI durchschauen ist besser.
Klick Tipps und Anleitungen für ChatGPT, Gemini und Co. gibt es überall. Aber weißt du auch, was hinter der Fassade passiert.
Eine KI denkt nicht und sie kennt keine Wahrheit. Sie berechnet Muster und Wahrscheinlichkeiten. Wer das versteht, lässt sich nicht von geschliffenen Texten blenden, erkennt Fehler besser und behält selbst die Kontrolle.
Damit der Mensch Mensch bleibt.
In meinem kostenlosen WhatsApp Kanal „KI einfach erklärt“ werfen wir regelmäßig einen Blick hinter die Kulissen. Ohne Fachchinesisch, dafür mit anschaulichen Beispielen für den Alltag.
Hier geht es zum WhatsApp Kanal: https://www.whatsapp.com/channel/0029Vb7aRzJK0IBfZap2dt0j
Kein Spam, keine unnötigen Fachbegriffe. Einfach verständliche Aufklärung auf allen Geräten, auf denen WhatsApp bereits läuft.

Ein Beispiel aus dem Alltag
Ich hatte neulich ein Problem mit meinem Fernseher. Dann habe ich Gemini mit einfachen Worten mein Problem beschrieben.
Ein Lösungsvorschlag kam schnell und verständlich. Die Lösung funktionierte aber nicht. Jetzt wäre es ein Fehler zu sagen, die KI kann mir nicht helfen. Im Gegenteil. Ich habe über das Problem nachgedacht und weitere Fragen gestellt.
Auch jetzt habe ich nicht gleich die richtige Lösung erhalten. Aber ich bekam Hinweise, die ich noch nicht kannte. Das zeigt, dass mit Unterstützung der KI und mit eigenem Denken eine Lösung gefunden werden kann.
Das war mein Prompt/Befehl:
Es ist 23:25 und mein TV, der mit Waipu Tv Box betrieben wird hat sich kurzzeig eingeschaltet, obwohl im Standby Modus. Jetzt leuchtet er noch schwach. Das passiert öffter. Warum?
Im weitere Chat wurden Lösungen erarbeitet und diskutiert. Heute habe ich eine vernünftige Lösung gefunden, die ich vermutlich ohne meinen Digitalen Helfer, nicht so schnell gefunden hätte. Probiert es selbst mal mit einem eurer Probleme aus. Ihr werdet merken, wo KI helfen kann und wo ihre Grenzen liegen.
Gruß Rolf
Was man daraus mitnehmen kann
Eine Antwort ist nicht automatisch richtig, nur weil sie gut formuliert ist. Manchmal braucht es mehrere Nachfragen. Manchmal muss man selbst prüfen, ob ein Vorschlag überhaupt passt.
Gerade deshalb kann es hilfreich sein, sich mit KI zu beschäftigen. Nicht, um alles zu glauben, was sie ausgibt. Sondern um zu lernen, wie man Fragen besser stellt, Antworten einordnet und die Technik für eigene Aufgaben nutzt.
Für viele Menschen im Märkischen Viertel kann das ein guter Einstieg sein. Schritt für Schritt, mit Beispielen aus dem Alltag und ohne unnötige Fachsprache.
