Im Märkischen Viertel sind inzwischen mehrere Quasselbänke zu finden. Eine steht am Mittelfeldbecken am Senftenberger Ring, eine weitere haben wir am 22. Juni am Seggeluchbecken entdeckt.
Die Idee dahinter ist einfach. Wer auf einer Quasselbank Platz nimmt, zeigt, dass ein Gespräch willkommen ist. Die Bänke sollen Begegnungen im Alltag leichter machen. Ohne Termin, ohne Anmeldung, einfach dort, wo Menschen ohnehin vorbeikommen, spazieren gehen oder eine Pause machen.






Dort gibt es inzwischen zwei dieser Bänke.
Fotos: Viertelreporter Kiez im Visier, Lux und Leser
Die neu entdeckte Bank am Seggeluchbecken war bei unserem Besuch noch teilweise mit Absperrband versehen. Sie scheint erst vor kurzem aufgestellt worden zu sein. Genutzt wurde sie aber bereits. Eine Bewohnerin erzählte uns bei einer Fototour, dass sie sich dort zu einer Person gesetzt habe, die bereits auf der Bank saß. Die Person wusste zunächst gar nicht, wofür die Bank gedacht ist. Trotzdem kamen beide ins Gespräch.
In Reinickendorf gehören die Quasselbänke zur Initiative gegen Einsamkeit des Bezirks. Es gibt sie an mehreren Orten, darunter an Plätzen, Promenaden, Grünanlagen und Einrichtungen im Kiez.
Weitere Informationen zu den Reinickendorfer Quasselbänken gibt es hier:
https://www.berlin.de/ba-reinickendorf/politik-und-verwaltung/beauftragte/einsamkeit/artikel.1609704.php
