ribbeckFotos: Viertelreporterin Karin

Folgende Nachricht bekam ich vor der Lesung von „Schneewittchen“ aus dem Krankenhaus:

„Liebe Karin, ich wünsche Dir heute eine interessante Lesung – schade, dass ich nicht dabei sein kann; hätte mich sehr interessiert. Du erzählst mir sicher davon. Liebe Grüße von …“

Herzliche Grüße an „Schneewittchen “ zurück mit besten Wünschen für ihre Genesung! 🤗
Wer die (wahre) Geschichte von „Schneewittchen an der Bushaltestelle“ hier auf dieser Website gelesen hat, weiß um diese Person und warum ich sie hier besonders erwähne!

Nun wollen wir aber beginnen –

„Mein kalter Krieg“, so betitelt JP Bouzac sein Buch, in dem er sehr unterhaltsam einen wohl sehr prägenden Abschnitt seines Lebens beschreibt.

Inhalt:
„Anfang 1986 landet ein Geologiestudent aus Südwestfrankreich unfreiwillig im Quartier Napoléon, der Hauptkaserne der französischen Streitkräfte in West-Berlin, um seinen Wehrdienst zu absolvieren. Seine Entdeckungen in einer Welt, die vielfach von seltsamen Regeln und Gesetzen bestimmt ist – das militärische Milieu der Alliierten, insbesondere im bis heute zu Unrecht unbekannt gebliebenen Alliierten Generalstab und die in zwei Teile gespaltene Stadt – überrascht und amüsiert ihn öfter, als ihm lieb ist. Nach seinem Militärdienst in der Stadt geblieben, erlebt er im Herbst 1989 mit dem Mauerfall den Beginn einer neuen historischen Epoche.“

Geboren in Cognac, lebt JP Bouzac heute im Panketal.
Er ist nicht nur Buchautor, sondern auch Fotograf, Zeichner und Maler.

Davon konnten sich die Besucher der Veranstaltung überzeugen, denn er hatte einige Bilder mitgebracht.
Wenn ich einmal parteiisch sein darf,
hat mich besonders ein Bild beeindruckt! Hochkant gestellt, war ein Teil der damaligen Berliner Ost-West-Grenze dargestellt – ein Teil im bläulichen, der andere im rötlichen Farbton. Drehte man das Bild ins Querformat, wurden zwei liegende Frauen erkennbar – eine auf der roten und die andere auf der blauen Seite. (s. Abb)

Der Autor hat immer noch einen, für deutsche Ohren, wohlklingenden französischen Akzent. Aber wohl gerade deshalb überließ er seiner Frau das Vorlesen aus seinem Buch.
Nähere Erläuterungen zwischendurch, immer wieder ein Lächeln oder ein Nicken seinerseits lockerten den Vortrag wunderbar auf.

Zum Abschluss durften wir noch anhand von Dias in Berlin-Bilder eintauchen, die das gerade Vorgetragene veranschaulichten und vertieften.
Eine Freude, denn jeder hatte Erinnerungen an diese Zeit.

Natürlich rundeten die Mitarbeiter des Ribbeckhauses die Veranstaltung mit einem kleinen, aber sehr feinen, französischen Buffet, ab!
Sehr lecker war’s – Käse, Flammkuchen, Baguette, ein Gläschen Wein / Wasser … 😋

Ein Dankeschön an den Autor, seine Frau und die Veranstalter!

VonKarin

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